Beiträge aus dem Vereinsleben 2015


Schweißprüfung 10. Mai 2015


Ein Übungstag der Jugendgruppe....

Am 21. Juni hat die Gruppe Letzlinger Heide den Grundstein für ihre Jugendarbeit gelegt. Vier der sechs Jugendlichen waren mit ihren Hunden dabei. Unter Anleitung von Teckelfreund Waldfried Sutter übten sie Leinenführigkeit und Gehorsam.

Den Hut für die Jugendarbeit hat Janina Knorr auf, die man selbst noch zu den Jugendlichen zählen darf.

Unser Ziel ist es, Kinder zu befähigen, ihren Hund auf eine Begleithundeprüfung vorzubereiten und auch zu führen.

Unsere älteren Teckelfreunde haben gute Ideen mitgebracht, um den Kindern die Arbeit schmackhaft zu machen. Heute gab es erst einmal einen Eisbecher und natürlich Kakao und Kuchen. Demnächst backen wir dann Hundeplätzchen und bald lernen wir, eine geräuschlose Hundeleine passend zur Körpergröße des Hundeführers selbst anzufertigen.

Aber immer soll uns die Arbeit Spaß machen, dann kommen wir – wenn auch in kleinen Schritten – ganz sicher an unser Ziel.

 

Angela Kummert

Vorsitzende


Unsere vierte Zuchtschau am 17.05.2015 im Luftkurort Flechtingen

24 Teckel stellten sich am Sonntag bei einer Zuchtschau der Teckelgruppe Letzlinger Heide in Flechtingen dem Richterurteil. Ihre Herrchen und Frauchen hatten dafür teilweise lange Anfahrtswege in Kauf genommen.

 

Flechtingen l Die Kleinsten waren am Sonntag die Größten. Gemeint sind die kleinen fidelen Teckel, die sich im Rahmen einer Zuchtschau auf dem Flechtinger Hundeplatz dem fachkundigen Votum von Richterin Heike Maiwald aus Berlin stellten. 24 Vierbeiner hatten sich mit ihren Besitzern und Züchtern teilweise aus einem Umkreis von 200 Kilometer aufgemacht, um an der Zuchtschau der Gruppe Letzlinger Heide des Deutschen Teckelklubs (DTK) in Flechtingen teilzunehmen.

 

 "Wir waren schon zweimal in Bebertal und einmal in Letzlingen, doch in Flechtingen sind die Bedingungen ideal", sagte Teckelfreund Lothar Kusian. Es wäre schön, wenn diese Veranstaltung künftig fester Bestandteil in Flechtingen werden könnte, wünschte er sich. Daran, dass die Zuchtschau so gut gelang, hatte der Flechtinger einen entscheidenden Anteil. Monatelange hatte er an den Hinweisschildern zur Schau gewerkelt, Teckel und Sitzgelegenheiten aus Holz gezimmert und auch das Eingangsschild zur Zuchtschau ansprechend gestaltet.

"Normalerweise bringen wir uns unsere Klappstühle immer mit, wenn wir an die Arbeit mit unseren Hunden gehen", erzählte Angela Kummert, doch dieses Mal mussten ja noch etliche Sitzgelegenheiten mehr her, um auch den Besuchen einen Platz zum Verweilen anzubieten.

 

In den Richtpausen - Heike Maiwald hatte alle Hände voll zu tun - sandten Jagdhornbläser ihre Signale aus.

 

 Falkner Gerhard Teuber aus Satuelle zog mit seinem Habicht, einem Falken und einem Uhu die Blicke auf sich. Er erläuterte das jagdliche Wesen mit einem Vogel und auch, wie Vogel und Jagdhund gemeinsam als Team unterwegs sein können, um das Wild aufzuspüren.

 


Spurlautprüfung am 28.03.2015

Wenn der Winter vorbei ist kommt die Zeit der Spurlautprüfungen. Im zeitigen Frühjahr angesetzte Termine haben den Vorteil, dass die Vegetation noch nicht so hoch ist, was ein Aufspüren der Hasen erleichtert und den teilnehmenden Zweibeinern weniger Unannehmlichkeiten bereitet als kniehoher Raps oder Getreide nach möglicherweise ausgiebigen Regenfällen. Auch die Hunde haben es zweifellos leichter mit dem Laut, wenn sie sich nicht durch nasse Vegetation kämpfen müssen, in der sie gerade noch zu sehen sind.

 

Allerdings hat so ein früher Termin auch Nachteile. Im Winter kann man die Hunde nicht einarbeiten und die Zeit bis zur Stunde der Wahrheit verrinnt schnell. Also kann man schon damit rechnen, dass nicht so viele Anmeldungen kommen werden, weil nicht alle Hunde fit sind.

 

So erging es uns bei unserer ersten Spurlautprüfung in diesem Jahr. Nur drei Hunde waren zum Spurlaut angemeldet. Da drängt sich dann doch die Frage auf, ob man die Prüfung durchführt oder ausfallen lässt. Meiner Meinung nach ist ausfallen lassen ganz schlecht, denn man stößt möglicherweise Hundeführern vor den Kopf, die wochenlang und manchmal unter großen Anstrengungen ihre Hunde vorbereitet haben und vielleicht nach dem Spurlaut schon das nächste Ziel ins Auge gefasst haben. Also sind wir mit einer ganz kleinen Truppe wie geplant angetreten. Die eigentliche Prüfung hat kaum länger als eine Stunde gedauert. Der Hasenbesatz war (eine Woche vor Ostern) gut und wer beim ersten Versuch noch nicht richtig zeigen konnte, was in ihm steckt, bekam natürlich eine weitere Chance.

 

So hatten wir im Ergebnis zweimal 100 Punkte und noch einen guten zweiten Preis. Alle Hundeführer waren glücklich und zufrieden, die Richter waren überhaupt nicht erschöpft und bei herrlichem Sonnenschein lag der größte Teil des Wochenendes noch vor uns.

 

Tagessieger wurde übrigens die Startnummer 2, Reiner Müller aus Güsen mit seinem jungen Rauhhaarteckelrüden Otto von der Ziegelquelle. Weidmannsheil den Prüflingen und ein Dankeschön an die Richter, an den Revierinhaber und an alle Helfer!

 

Rüdiger Baxa

Obmann für Gebrauch