Beiträge aus dem Vereinsleben 2021



Wichtige Info zur Zuchtschau!

Liebe Teckelfreunde,

 

 

wer an unserer Zuchtschau am 9. Mai teilnehmen möchte, sollte sich in diesem Jahr ausnahmsweise schriftlich anmelden, denn unter Coronabedingungen müssen wir als Veranstalter dafür Sorge tragen, dass keine größere Menschenansammlung entsteht. Aus diesem Grund bekommen alle Teilnehmer vorab eine Startzeit. Natürlich werden dabei persönliche Wünsche berücksichtigt.

 

Mitzubringen sind wie immer die Originalahnentafel und der Impfausweis. Außerdem trägt jeder Teilnehmer eine Atemschutzmaske.  Die Sicherheitsabstände sind während der gesamten Vorstellung einzuhalten.

 

Auf Beköstigung und Verkauf von Fan-Artikeln müssen wir in diesem Jahr leider auch verzichten, um unnötige Infektionsrisiken zu vermeiden.

 

Am Einlass füllt jeder Besucher einen Corona-Fragebogen aus und lässt sich durch unser Personal die Hände desinfizieren.

 

Nachdem der Hund bewertet wurde, bekommt der Hundeführer sofort die Ahnentafel und die Urkunde ausgehändigt und hat die Veranstaltung wieder zu verlassen.

 

Ich bitte um Verständnis für diese Vorgehensweise, aber anderenfalls wäre uns die Durchführung unserer Zuchtschau nicht möglich.

 

Ich rate jedem Interessenten, sich vor der Anreise zu unserer Veranstaltung noch einmal auf unserer Homepage darüber zu informieren, ob die Veranstaltung eventuell nicht doch in letzter Minute abgesagt werden musste.

 

 

Angela Kummert

 

Vorsitzende

 


Spurlautprüfung

 

Grimmig kalt fegte der Nordwind über den Bördeacker, als wir uns zur ersten Spurlautprüfung des Jahres trafen. Das Revier war, wie ich aus anderen Veranstaltungen wusste, ideal für eine Spurlautprüfung. Bei sehr gutem Hasenbesatz konnte man hoffen, dass auch Hunde, die noch nicht genügend eingearbeitet sind, um jede Chance optimal zu nutzen, hier zum Erfolg geführt werden. Aber manchmal ist der Teufel ein Eichhörnchen und am Ende kommt doch alles ganz anders.

 

 

Acht Hunde hatten sich zur Prüfung angemeldet, sieben Teckel und ein Border-Terrier. In breiter Kette durchstreiften wir die Ackerflächen. Nur wenige Hasen lagen sehr fest, die meisten mussten üben größere Distanzen angelaufen werden. Nachdem schon der erste Hund sich nicht optimal gezeigt hatte, war meinem permanenten Optimismus die Luft ausgegangen. Eine Woche zuvor hatte die Hündin beim Üben ausgezeichnet gearbeitet.

Und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Auch der nächste Hund hatte Startschwierigkeiten. Mir ging es im Kopf herum: „Was ist heute falsch?“. Ich konnte diese Frage auch im Laufe des Tages nicht beantworten. Vielleicht gibt es manchmal keine Erklärung und es ist einfach so, wie es der Richterobmann am Ende der Prüfung sagte: „So ein Hund ist auch nur ein Mensch und darf auch mal einen schlechten Tag haben.“ Na klar, da ist was Wahres dran.

 

Zwei Hunde konnten sich bei ihrem zweiten Versuch kolossal verbessern, nur einer blieb leider auf der Strecke, was mich sehr traurig machte, denn eine Woche zuvor hatte auch er eine einwandfreie Arbeit gezeigt. Am Ende des Tages hatten wir fünf Erste Preise, davon viermal 100 Punkte, eine Zweiten Preis, einmal leider nicht bestanden und den ersehnten Lautnachweis für unseren Border-Terrier.

 

 

Erschöpft und durchgefroren kamen wir zum Sammelpunkt zurück. Dort war schon für die Richter im Zelt ein Büro eingerichtet und unser Essen auf Rädern kam auch gerade an. Der Linseneintopf war bei diesem Wetter der Renner! Nachdem sich die Richter zunächst gestärkt hatten, ging es an die umfangreiche Schreibarbeit. Unterdessen wurden die Prüflinge im Schutze einer großen Hecke bewirtet. Sie saßen auf ihren mitgebrachten Klappstühlen am Feldrand und warteten gespannt auf das Ergebnis. Das wiederum hat bei fast allen große Freude ausgelöst.

 

So fing unser Prüfungsjahr an. Wollen wir hoffen, dass es erfolgreich weitergeht, damit viele Hunde gut vorbereitet im Jagdbetrieb eingesetzt werden können, denn das ist unser Ziel.

 

 

 

Angela Kummert und die Teckelfreunde der Gruppe Letzlinger Heide M/V

 


Festus von der Wallreckte

Das ist Festus, Festus von der Wallreckte, ein Raubautz, wie der Waidmann ihn sich nur wünschen kann. Festus hat zwar keinen Schönheitswettbewerb gewonnen, aber für Lutz Milz ist er seit 14 Jahren der schönste Dackel der Welt. Und das hat seinen Grund, Festus war von Anfang an ein treuer und absolut zuverlässiger Jagdbegleiter für sein Herrchen.

 

Die Arbeit auf der Wundfährte beherrscht er zuverlässig und an der Sau arbeitet er mit Passion, jedoch auch mit dem notwendigen Respekt.

 

Festus ist der erste Jagdhund, den Lutz Milz ausgebildet hat. Dabei kamen ihm die guten Anlagen, die dem Hund angewölft waren, zugute. Lutz hat gar nicht gemerkt, wie mühevoll es ist, einen Hund auf die Jagd vorzubereiten, denn Festus hat instinktiv immer genau das gemacht, was von ihm erwartet wurde. Ganz sicher ist das auch einer der Gründe, weshalb Lutz seinem Hund in jeder Situation bedingungslos vertraut.

 

Seine größte Stärke ist die Baujagd. So an die 100 Füchse hat Festus wohl schon gesprengt und noch immer schlieft der alte Herr passioniert ein. Außerdem weiß Festus ganz genau, was Herrchen gerade vorhat. Wenn Lutz neben der Flinte auch Schaufel und Spaten einpackt, dann wartet Festus nur bis im Wald das Auto hält. Er springt heraus und flitzt zum Bau, denn die kennt er alle. Dutzende Male hat er jeden einzelnen schon kontrolliert oder gearbeitet. Festus macht das perfekt.

 

 

Die Männer um Lutz Milz und seinen Jagdfreund und Revierinhaber Jürgen Illiger herum haben zahlreiche Kunstbaue angelegt, die eine erfolgreiche Bejagung des Raubwildes unterstützen. Sinn und Zweck ist wie vielerorts der Schutz des Niederwildes und natürlich auch die gezielte Kontrolle der Raubwildpopulation, um Seuchen vorzubeugen. Hierbei haben sich die Jäger aus Seeben und Umgebung sehr verdient gemacht.

 

Aber nun kommt der treue Festus in die Jahre und soll sich nicht mehr so verausgaben. Doch adäquate Nachfolger gibt es in der näheren Umgebung kaum. Das ist genau wie im richtigen Leben, solange die graue Eminenz die Arbeit gut macht, ist alles in Ordnung. Aber irgendwann geht es nicht mehr. Dann sind hoffentlich die Nachfolger schon gut eingearbeitet. Es liegt an uns, gute Jagdhunde rechtzeitig auf ihren Einsatz vorzubereiten. Dabei ist es nötig, auch mal unerfahrene Hunde an die Arbeit heranzuführen, denn mit der Prüfung allein werden sie noch nicht der zuverlässige Begleiter, den wir brauchen.

 

 

Festus gönnt sich in Zukunft mehr Ruhe, ohne aber als Schoßhund zu versauern. Wann immer Lutz Milz die Jagd ausübt, darf der alte Hund mit, und sei es nur, um Herrchen auf die interessanten Düfte im Wald aufmerksam zu machen. Denn Gnadenbrot ist nicht Futter allein, sondern auch Lebensfreude für bewährte alte Jagdbegleiter.

 


Teckelklub spendet für heimatlose Tiere

Quelle: Volksstimme

Dass Teckel-Freunde auch Tierfreunde sind, ist fast schon selbstverständlich.

Trotzdem ist die Spende des Deutschen Teckelklubs Duisburg 1888, Gruppe Letzlinger Heide M/V, keine Selbstverständlichkeit.

Der Verein hat sich im vergangenen Jahr entschieden, Tierheime in der Region mit einer Spende zu unterstützen. „Decken und Futter werden immer gebraucht und manchmal auch ein bisschen mehr Geld für den Tierarzt“, sagt Angela Kummert (r.) als Vorsitzende der Gruppe Letzlinger
Heide. Gemeinsam mit Vorstandsmitglied Konstantin Szymkowiak reiste sie deshalb ins Tierheim Satuelle und übergab eine finanzielle Spende, die den Tieren zugute kommt. Für Tierheimleiterin Katrin Behrends ist jede Spende Gold wert. Dabei konnte die Gruppe Letzlinger Heide auch Teckelklub spendet für heimatlose Tiere mit Fachwissen aushelfen, denn das Gruppenleben wird unter anderem bestimmt durch Hundeausbildungen bestimmt.


Teckelfreunde aus der Heide spenden Geld

Quelle: Volksstimme

Mitglieder des Deutschen Teckelklubs Duisburg, Gruppe Letzlinger Heide, haben dem Tierheim Wolmirstedt eine Geldspende übergeben. Insgesamt haben drei Tierheime in der Region je 300 Euro erhalten, dazu gingen 100 Euro an die Registrierstelle Tasso, die dafür sorgt, dass entlaufene Tiere wieder ihrem Besitzer zugeführt werden können.


„Unser Schatzmeister hat den Vorschlag gemacht, in diesem Jahr den Weihnachtsmann zu den Tierheimen im Territorium zu schicken“, sagt die Vorsitzende der Gruppe Letzlinger Heide, Angela Kummert aus Flechtingen. „Deckenund Futter werden immer gebraucht und manchmal auch ein bisschen mehr Geld für den Tierarzt oder für notwendige Werterhaltungsmaßnahmen.“

 

Da die Gruppe Letzlinger Heide schon seit Jahren für gemeinnützige und wohltätige Zwecke eintritt, war ein Vorstandsbeschluss über die Spende schnell herbeigeführt und die Teckelfreunde wurden auch in Wolmirstedt vorstellig. Die Spende nahm Manuels Licht für das Tierheim entgegen. „Die Gruppe Letzlinger Heide
des Deutschen Teckelklubs macht keinen Gewinn durch Mitgliedsbeiträge, vielmehr kommen die Einnahmen aus den Hundeprüfungen“, berichtet Angela Kummert. „In diesem Jahr haben fast 100 Hunde
an Leistungsprüfungen teilgenommen.


Das versetzt uns in die Lage, mit unseren Spenden dort zu helfen, wo es dringend erforderlich ist.“ Die Gruppe besteht seit neun Jahren und hat mittlerweile mehr als 70 Mitglieder. Das Gruppenleben wird bestimmt durch Hundeausbildung und die Durchführung von Hundeprüfungen. Jährlich wird eine Zuchtschau durchgeführt, deren Erlös immer an das Kinderhospiz in Magdeburg gespendet wird. „Ein bis zwei Wandertage mit gemütlichem Beisammensein finden im Normalfall in jedem Jahr statt“, schließt die Vorsitzende ihre Ausführungen.

 


Teckel-Gruppe Letzlingen: 300 Euro für das Tierheim in Gardelegen

Quelle: Volksstimme

Die Gruppe Letzlinger Heide M/V des Deutschen Teckelklubs (DTK) Duisburg 1888 spielte in diesem Jahr den Weihnachtsmann für einige Tierheime in der Region. Futter oder Decken würden immer benötigt werden, berichtet Angela Kummert, Vorsitzende der DTK-Gruppe. Aber auch mehrere Geldspenden konnte sie übergeben. Drei Tierheime aus der Region durften sich jeweils über 300 Euro freuen – so auch das Tierheim in Gardelegen.

Carmen Koch, Leiterin, und die freiwilligen Helfer Hendrik Jedamzik, Heidemarie Hintsch und Anna Draescher nahmen die Spende freudig entgegen. Das Geld würde für  Tierarztrechnungen und andere Haltungsmaßnahmen verwendet werden. Spenden sind beim Gardelegener Tierheim sehr willkommen. Nur damit sei es möglich, den dort lebenden Tieren ein schönes Zuhause auf Zeit zu bieten. In einigen Märkten in der Region sind Geld- und Futterboxen zu finden. Neben finanzieller Unterstützung und Tiernahrung seien aber auch andere Sachspenden, wie Katzenstreu, Kratzbäume, Allzweckreiniger oder Desinfektionsmittel gern gesehen.

 

Einsatz für verschwundene Vierbeiner

Auch für „Tasso“, dem Haustierzentralregister der Bundesrepublik Deutschland, überreichte die Gruppe Letzlinger Heide M/V 100 Euro. Dieser Verein mit knapp 100 Mitarbeitern setzt sich dafür ein, dass entlaufene Tiere schnellstmöglich zu ihrem Besitzer zurückfinden. Nach der Kennzeichnung eines Tieres, durch Tätowierung oder mittels eines Transponders, auch umgangssprachlich Chip genannt, muss es nur noch bei Tasso registriert werden, sodass es, falls das Tier mal vermisst werden sollte, schnell und unkompliziert wieder aufgefunden und zurück nach Hause gebracht werden kann.

Der Schutz und die Sicherheit stünden immer im Vordergrund. Neben der Funktion als Registrierstelle setzt sich der Verein auch in vielerlei Hinsicht für den Tierschutz und die Aufklärungsarbeit in diesem Bereich ein.

 

Die Letzlinger DTV-Gruppe besteht seit neun Jahren und kann heute mehr als 70 Mitglieder verzeichnen. Ihre Hauptinhalte sind die Hundeausbildung und die Durchführung von Hundeprüfungen. Außerdem wird in jedem Jahr eine Zuchtschau durchgeführt. Der Erlös gehe immer an das Kinderhospiz in Magdeburg. Für andere Spendenbeträge würden die Einnahmen aus den Hundeprüfungen verwendet. Zirca 100 Hunde haben in diesem Jahr an den Leistungsprüfungen teilgenommen. „Das versetzt uns in die Lage, mit unseren Spenden dort zu helfen, wo es dringend erforderlich ist“, erklärt Kummert.